Zur Erinnerung an Doris Huschens

  • Geboren am 7. August 1951 in Saarbrücken, Virchowstr. 7
  • Gestorben am 28. September 2025 in Saarbrücken, Behringstr. 2
  • Im Oktober 2025 eingeäschert und am 22. Oktober 2025 seebestattet in der Nordsee an der Position 53°40,1' N, 8° 07,1' E. 

Stimmen

  • "Wir werden sie in Erinnerung behalten als eine liebevolle, fürsorgliche und mit ihrer Zuwendung so großzügige und optimistische Freundin."
  • "Meine Kinder sagen, dass sie unter den Nachbarinnen die Netteste war."
  • "Doris war uns eine sehr liebe Freundin, die uns viel bedeutet hat. [...] Eure Gastfreundschaft, Eure Freude an Kunst und Euer Einsatz für Künstlerinnen und Künstler in Dresden haben uns immer tief beeindruckt und bewegt."
  • "Ein liebenswerter Mensch ist von uns gegangen. [...] Die Erinnerungen an ihr Lächeln werden in uns weiterleben."
  • "Es war immer ein freundliches und angenehmes Miteinander mit Ihnen und Ihrer Frau im Haus."
  • "Die Welt ist um einen lieben Menschen ärmer geworden."
  • "Ich kann noch nicht begreifen, dass das Gespräch, das ich an einem schönen Tag im Juli mit ihr hatte, unser letztes gewesen ist."
  • "[...] tiefstes Mitgefühl zum Tod von Doris, unser lieben Freundin und Deiner so langen Begleiterin."
  • "[...] hätten wir Euch beiden noch mehr gemeinsame Zeit in guten Tagen gewünscht."
  • "Doris hat aus vollem Herzen viel für die Kunstszene gegeben, uns zusammengehalten und einen Ort geschaffen. Dieser Ort lebt in uns weiter."
  • "In tiefer Dankbarkeit bleibt Doris in meiner Erinnerung."
  • "Ihre Frau Doris war immer ein so freundlicher und optimistischer, nach vorne schauender Mensch."
  • "[...] habe ich Doris aus der Zeit unserer Jugend stets als kluge, liebenswerte und empathische Frau in Erinnerung."
  • "Doris war und ist eine tolle Frau, ich wünschte, ich hätte sie noch etwas mehr erlebt."
  • "[...] tut uns sehr, sehr weh [...]"
  • "[...] oh,oh,oh. [...] wir denken in diesen Tagen viel an Deine wunderbare Doris."
  • "Sie war so voller Fürsorge, Liebe, Zuwendung, Großzügigkeit. Es war ein Geschenk, sie zu kennen."
  • "[...] werde sie als die liebenswerte, zugewandte, interessierte und sanfte Frau, die sie war, in allerbester Erinnerung halten."
  • "[...] wie sie uns gegenüber immer war; freundlich, offen, warmherzig zugewandt ... Und trotz ihrer Krankheit noch voller Hoffnung und Lebensfreude."
  • "Ich denke an Doris und unsere Gespräche über Kunst, an den Jour Fixe bei euch, an unsere Treffen in meinem Atelier."
  • "[...] habe Ihre Frau als eine herzensgute und sehr lebensfrohe Person kennengelernt [...]"
  • "[...] Möge Doris in Frieden ruhen und das Wasser ihren wachen Geist und ihre großherzige Güte, mit der ich sie kennenlernen durfte, in die Welt tragen."
  • "Wir verbinden viele schöne Erinnerungen mit Doris, die unser Leben bereichert haben [...]"
  • "Wir erinnern uns [...] an Doris' unerschütterlichen Optimismus in Bezug auf alle Lebensbereiche, [...]"
  • "Doris wird uns mit ihrer lieben & fröhlichen Art immer in Erinnerung bleiben."
  • " [...] diese energische, liebevolle, strenge und neugierige Frau. Was für ein wunderbarer Mensch, immer offen, gastfreundlich, großzügig."
  • "Ich habe Doris [...] erlebt als einen so freundlichen, zugänglichen und großzügigen Menschen."
  • "[...] die Jour Fixe bei euch zuhause sind eine bleibende, reiche und warme Erinnerung für mich."
  • "Mit großer Hilfsbereitschaft, Neugierde und persönlicher Zuwendung hat sie Vorhaben von Studierenden wie auch des Freundeskreises maßgeblich getragen."
  • "Doris' unermüdlicher Enthusiasmus und eure Unterstützung waren für mich sehr prägend & hat mich ermutigt, an meine Arbeit & meinen Weg zu glauben."
  • "Ihre Frau wird auch künftig der Stadt und insbesondere der Kunstszene fehlen." 

C. A., G. A., J. A., M. A., P. A., A. B., C. B., E. B., G. B., H. B., H. B., I. B., M. B., N. B., E. B.-E., B. B.-W., K. B.-W., N. B.-W., A. C., C. C., M. E., H. F., I. F., M. F., U. F., C. F.-J., M. F., M. G., B. H., C. H., E. H., E. H., K. H., L. H., M. H., R. H., S. H., W. H., C. I., A. J., B. J., M. J., A. K., E. K., G. K., I. K., J. K., M. K., M. K., N. K., K. K., O. K., S. K., A. L., H. L.-J., R. L., C. L.-W., M. L.-W., E. M., H. M., J. M., S. M., T. M., U. M., E. N., L. P., P. P., S. P., R., A. R., C. R., D. R., F. R., J. R., M. R., M. v. R., B. S., G. S., H. S., M. L. S., R. S., P. S., C. T., C. V., H. V., A. W., D. W., H. W., J. W., L. W., M. W., M. W., S. W., S. W.,  W. W., S. Z., Freundeskreis der Hochschule für Bildende Künste Dresden e.V.

 

Ich danke so vielen, die Doris und mich auf unterschiedliche Art unterstützt haben und die ihr Beileid und Mitgefühl in E-Mails, Briefen, Telefonaten, Fotos und Bildern zum Ausdruck gebracht haben. S. H. 

Lebenslauf (in Arbeit)

  • 7. August 1951 geboren in Saarbrücken
  • 1957 Einschulung ider Großwald-Schule in Altenkessel
  • 1962 – 1971 Besuch des Staatlichen Mädchenrealgymnasiums Völklingen, Zeugnis de Reife vom 7. Juni 1971
  • 1971 – 1975 Studium der Diplom-Pädagogik in Saarbrücken, Mainz und Heidelberg
  • Zum Wintersemester 1971/72 Immatrikulation an der Universität des Saarlandes in der Fachrichtung Erziehungswissenschaften
  • 1972 Umzug von Saarbrücken nach Mainz
  • Zum Sommersemester 1972 Immatrikulation an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Pädagogik. Dort Studium von Sommersemester 1972 bis zum Sommersemester 1973
  • Juli – August 1972 psychologisch-klinisches Praktikum in der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie der Universitätskliniken Mainz
  • Juli 1973 Diplom-Vorprüfung in Erziehungswissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  • 1973 Umzug von Mainz nach Heidelberg
  • Wintersemester 1973/74 bis Wintersemester 1975/76 Studium im Diplomstudiengang Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
  • April – Juli 1974  Praktikum in der Psychologischen Beratungsstelle des Caritasverband in Heidelberg
  • August 1974 Praktikum im Städtischen Kindergarten Rockershausen der Gemeinde Altenkessel
  • 21. Februar 1975 Heirat mit Stefan Huschens
  • Im Wintersemester 1975/76 Diplomprüfung. Diplomarbeit mit dem Titel ''Die Ursachen kindlicher Verhaltensstörungen in pädagogischer Sicht". Diplom in Pädagogik am 19.12.1976 
  • Im Jahr 1976 freie Mitarbeit im Rahmen von Werkverträgen beim Verlag TransMedia Mannheim Projekt+Verlagsges. m. b. H., der berufskundliche Schriften für die Bundesanstalt für Arbeit konzipierte und verlegte. Mitarbeit an den Projekten "mach' s richtig" und STEP. In dieser Zeit waren Arbeitszeiten von 13, 14 oder 15 Stunden nicht selten. Im selben Jahr überlebte Doris Huschens auf dem Weg zur Arbeitstelle in Mannheim einen schweren Unfall beinahe unverletzt, bei dem der von ihr gefahrene 2CV zum Totalschaden wurde. Im Jahr 1976 über 50 erfolglose Initiativbewerbungen in sozialen Einrichtungen, Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen und Heimen.   
  • Im Jahr 1977 zunächst von März bis Juni Arbeit als geprüfte Hilfskraft bei der Zentralen Studienberatung der Universität Heidelberg, dann Einweisung in den höheren Dienst der Bundesanstalt für Arbeit mit Ausbildungsphasen an der Verwaltungshochschule Speyer
  • Arbeit als Berufsberaterin für Abiturienten und Hochschüler im Arbeitsamt Ludwigshafen
  • Umzug von Heidelberg nach Saarbrücken
  • Arbeit als Berufsberaterin für Abiturienten und Hochschüler im Arbeitsamt Saarlouis
  • 1994 Umzug von Saarbrücken nach Dresden
  • Arbeit als Berufsberaterin für Abiturienten und Hochschüler im Arbeitsamt Dresden, speziell zuständig für die Kontakte zur Hochschule für bildende Künste Dresden und zur Hochschule für Musik.
  • Im Jahr 2008 wehrt sich Doris Huschens durch einen Brief an die Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Dresden, die von den Beschäftigten eine elektronischer Erfassung von Personaldokumenten, der Unterschrift und Fotos   verlangt. Sie meldet "datenschutzrechtliche Bedenken" an: "Diese Dateien in den Händen Unberechtigter ermöglichen eine nahezu vollständige Übernahme der Persönlichkeit".   
  • 30. September 2011 Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der Bundesagentur für Arbeit (früher Bundesanstalt für Arbeit) durch Kündigung von Doris Huschens
  • Von 2011 bis zu ihrem Tod war Doris Huschens Mitglied im Förderverein Staatsschauspiel Dresden.
  • Von 2012 bis zu ihrem Tod war Doris Huschens Mitglied in den Vereinen Freunde, Förderer und Alumni der Hochschule für Musik Dresden e. V., Aufwind – Kinder- und Jugendfonds Dresden e. V. und Freundeskreis der Hochschule für bildende Künste Dresden.
  • Von 2013 bis 2022 war Doris Huschens als Vorstandsmitglied des Freundeskreises der Hochschule für bildende Künste Dresden aktiv. Sie organisierte unter anderem mit bei den Koch-Kunst-Veranstaltungen 2013, 2015 und 2017, den jährlichen Klassenbesuchen von 2014 bis 2019, den Kunstlotterien 2014 bis 2018 und bei der jährlichen Jury-Zusammenstellung für den Kunstpreis des Freundeskreises.
  • Mitglied im Verein Haifische Süd-West e. V.
  • Von 2015 bis zu Beginn der Covid-Pandemie Anfang des Jahres 2020 wurde von Doris und Stefan Huschens ein monatlicher Jour Fixe durchgeführt, zu dem insgesamt über 70 Gäste kamen, von denen einige nur einmal, andere häufig da waren.   
  • 2024 Unterstützung des Buchprojekts Big Fungus zur Big-Fungus-Gruppenausstellung 
  • Januar 2025 Wohnungswechsel nach Saarbrücken
  • 2025 Mitgliedschaft in der Vereinigung zur Förderung der Hochschule der Bildenden Künste Saar
  • 28. September 2025 gestorben in Saarbrücken
  • Wohnen: Doris Huschens zog 1972 mit S. H. in ein gemeines Einzimmerappartement in Mainz. Danach wohnte sie von 1974 bis 2025 gemeinsam mit S. H. in weiteren acht Wohnungen (davon vier in Heidelberg, zwei in Dresden und zwei in Saarbrücken).   
  • Reisen: Von 1970 bis 2020 führte Doris Huschens zusammen mit S. H. über 60 Reisen durch. Zunächst nach Dänemark und Schweden, später nach Italien, Österreich, in die Schweiz, aber weit überwiegend nach Frankreich. Die Reisemöglichkeiten als unverheiratetes Paar waren in den Jahren 1970 bis 1972 dadurch eingeschränkt, dass die Volljährigkeit in dieser Zeit z. B. in Deutschland, Frankreich und Italien noch bei 21 Jahren lag und der Kuppeleiparagraph des Strafrechts Vermieter bedrohte. Bei allen Reisen stand nicht das schnelle an ein Ziel kommen, um dort zu bleiben, im Vordergrund, sondern die eher langsame Fortbewegung in einem sich ändernden Kultur- und Naturraum mit vielen Einzelübernachtungen an verschiedenen Orten. Bei Urlauben – häufig auch  mehrfach – aufgesuchte Orte mit mindestens drei zusammenhängenden Tagen Aufenthalt waren Paris, Epernay, Straßburg, Ottrott-les-Hauts, La Petite-Pierre, Beaune, Cliousclat, Mirmande, Montélimar, La Garde-Adhémar, Mormoiron, Vaison-La-Romaine, Le Barroux, Grignan, Lourmarin, Fontvieille, Mouriés, Eygalières, Les Baux, Maussane-les-Alpilles, Saint-Rémy-de-Provence, Aix-en-Provence, Roussillon, Joucas, Aigues-Mortes, Cassis, Les Issambres, Grimaud, Sainte-Maxime, Saint-Raphaël, La Cadière d'Azur, Les Eyzies und St. Michel de Montaigne in Frankreich, Siena und Cortona in Italien, Berlin, Hamburg, Keitum, Kampen, Binz, Heringsdorf und Stolpe in Deutschland. In den Jahren 2006 bis 2016 wurden die Urlaubsreisen etwas stationärer durch die regelmäßige Anmietung desselben kleinen Hauses in Saint-Rémy-de-Provence. Die zahlreichen Frankreichreisen hatten für Doris Huschens auch insofern eine besondere Bedeutung als sie durch Geburt von ihrer Mutter auch die französische Staatsangehörigkeit besaß. Neben den Urlaubsreisen begleitete Doris Huschens ihren Ehemann auf vielen Städtereisen zu Tagungen und beruflichen Anlässen, z. B. nach Amsterdam, Wien, Zürich, Fribourg, St. Gallen, München, Regensburg, Bamberg, Augsburg, Hannover, Berlin, München,Trier, Münster und Bonn.

Tödliche Krankheit (in Arbeit)

  • ...
  • Im Dezember 2024: Darmerkrankung mit unkontrollierbarem und explosivem Stuhlgang
  • 20. Dezember 2024 Diagnose: Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium mit starker Verengung (Stenose) und Lebermetastasen
  • 23. Dezember 2024 Nach Darmverschluss Notfalloperation zur Anlage eines Dickdarmstomas
  • Januar 2025 Wohnungswechsel nach Saarbrücken
  • Januar bis Juni 2025 12 chemotherapeutische Zyklen
  • 14. Juli bis 20. August 2025: Krankenhausaufenthalt, drei Operationen, davon eine Notfalloperationen
  • 20. August 2025: Entlassung aus dem Krankenhaus nach Hause
  • 29. August 2025: Notaufnahme ins Krankenhaus mit Rettungsdienst, Notfalloperation
  • 17. September 2025 Entlassung aus dem Krankenhaus in die palliative Betreuung zu Hause
  • 28. September 2025, 18:25 gestorben in Saarbrücken 
Druckversion | Sitemap
© Stefan Huschens